Damen sichern die Klasse im Relegationsspiel
Zum Abschluß ihrer Saison mussten die Damen von RW Stiepel in der Relegation gegen den Abstieg antreten. Gegner war die Mannschaft der Ruhrvolleys aus Witten Stockum. Stiepel gewann dieses Spiel klar mit 3:0 und konnte somit die Klasse halten.
So klar wie das Endergebnis es vermuten lässt war die Angelegenheit jedoch nicht unbedingt. Am 26.04. traten die Damen bei den Ruhrvolleys zu einem Auswärtsspiel an. Kaum in der Halle angekommen wurde einem so langsam bewußt, dass dieses Spiel kein ganz normales Spiel werden würde. Noch während des Einspielens füllte sich die Halle von Minute zu Minute mit Schlachtenbummlern der Ruhrvolleys. Die Stiepeler Fans waren zwar für ein Auswärtsspiel mit fast 10 Mann schon überdurchschnittlich vertreten, doch gegen den ohrenbetäubenden Lärm der rund 60 Fans der Ruhrvolleys, die mit Trommeln und Tröten für Stimmung sorgten, war zu Beginn kein Kraut gewachsen. Um die Mannschaft noch einmal einzuschwören versammelten die Trainer Karin Ebbert und Sebastian Dreier die Mannschaft vor Spielbeginn noch einmal in der Kabine und beschworen dort die mannschaftliche Geschlossenheit und das gute Nervenkostüm.
Und diese Pläne konnten von Beginn an in die Tat umgesetzt werden. Man kam ganz gut in den 1. Satz rein und führte zwischenzeitlich mit 16:6. Fürs erste waren den gegnerischen Fans etwas ruhiger gestellt. Dann schlichen sich kleine Fehler ein und die Ruhrvolleys holten auf. Die Stimmung wurde immer lauter, jedoch in den richtigen Momenten machten die Stiepeler Damen die entscheidenden Punkte und gewannen den Satz mit 25: 18. Ausschlaggebend war in diesem Satz vor allem die gute Blockarbeit.
Zu Beginn des 2. Satzes wollten die Stockumer Fans mit noch mehr Krach ihren Teil dazu beitragen, doch dieser Zahn war schnell gezogen. Unbeirrt von der Lautstärke legten die Damen eine sensationelle Serie hin und führten schnell mit 10:0. Die Halle war verstummt. Der 2. Satz ging mit 25:9 mehr als deutlich an Stiepel, die vor allem durch tolle Angaben positiv auffielen.
Der 3. Satz war von Beginn an ausgeglichen - vielleicht war man sich nach dem 2. Satz schon zu sicher. Als dann beim Stande von 10:7 eine Spielerin der Ruhrvolleys einen Schwächeanfall auf dem Platz hatte und vom Trainer von Witten und vom Trainer von Stiepel in die Kabine getragen wurde, schienen gerade die Stiepeler Damen etwas verunsichert und so lag man schnell ein paar Punkte zurück. Nachdem sich die Aufregung etwas gelegt hatte und beide Trainer wieder in der Halle waren und klar wurde, dass der Spielerin nichts ernsthaftes zugestossen war, konnte wieder an richtiges Volleyball gedacht werden. Und nach ein paar klaren, aber ruhigen Worten in den Auszeiten konzentrierten sich die Damen wieder auf ihre bekannten Stärken und drehten den Rückstand schnell um und gewannen den 3. Satz mit 25:21.
Rückblickend betrachtet bleibt von diesem Spiel vor allem die tolle mannschaftlich Leistung und die grandiose Stimmung in der Halle hängen. Vor allem das sehr faire Verhalten der unterlegenen Mannschaft der Ruhrvolleys fiel positiv auf. Hätte man diese Stärken vermehrt auch schon während der Saison abgerufen wäre man sicher nicht in der Relegation gelandet. Für die nächste Saison ist das Ziel der frühzeitige und somit nicht so nervenaufreibende Klassenerhalt - auch im Sinne der Gesundheit der beiden Trainer…
So klar wie das Endergebnis es vermuten lässt war die Angelegenheit jedoch nicht unbedingt. Am 26.04. traten die Damen bei den Ruhrvolleys zu einem Auswärtsspiel an. Kaum in der Halle angekommen wurde einem so langsam bewußt, dass dieses Spiel kein ganz normales Spiel werden würde. Noch während des Einspielens füllte sich die Halle von Minute zu Minute mit Schlachtenbummlern der Ruhrvolleys. Die Stiepeler Fans waren zwar für ein Auswärtsspiel mit fast 10 Mann schon überdurchschnittlich vertreten, doch gegen den ohrenbetäubenden Lärm der rund 60 Fans der Ruhrvolleys, die mit Trommeln und Tröten für Stimmung sorgten, war zu Beginn kein Kraut gewachsen. Um die Mannschaft noch einmal einzuschwören versammelten die Trainer Karin Ebbert und Sebastian Dreier die Mannschaft vor Spielbeginn noch einmal in der Kabine und beschworen dort die mannschaftliche Geschlossenheit und das gute Nervenkostüm.
Und diese Pläne konnten von Beginn an in die Tat umgesetzt werden. Man kam ganz gut in den 1. Satz rein und führte zwischenzeitlich mit 16:6. Fürs erste waren den gegnerischen Fans etwas ruhiger gestellt. Dann schlichen sich kleine Fehler ein und die Ruhrvolleys holten auf. Die Stimmung wurde immer lauter, jedoch in den richtigen Momenten machten die Stiepeler Damen die entscheidenden Punkte und gewannen den Satz mit 25: 18. Ausschlaggebend war in diesem Satz vor allem die gute Blockarbeit.
Zu Beginn des 2. Satzes wollten die Stockumer Fans mit noch mehr Krach ihren Teil dazu beitragen, doch dieser Zahn war schnell gezogen. Unbeirrt von der Lautstärke legten die Damen eine sensationelle Serie hin und führten schnell mit 10:0. Die Halle war verstummt. Der 2. Satz ging mit 25:9 mehr als deutlich an Stiepel, die vor allem durch tolle Angaben positiv auffielen.
Der 3. Satz war von Beginn an ausgeglichen - vielleicht war man sich nach dem 2. Satz schon zu sicher. Als dann beim Stande von 10:7 eine Spielerin der Ruhrvolleys einen Schwächeanfall auf dem Platz hatte und vom Trainer von Witten und vom Trainer von Stiepel in die Kabine getragen wurde, schienen gerade die Stiepeler Damen etwas verunsichert und so lag man schnell ein paar Punkte zurück. Nachdem sich die Aufregung etwas gelegt hatte und beide Trainer wieder in der Halle waren und klar wurde, dass der Spielerin nichts ernsthaftes zugestossen war, konnte wieder an richtiges Volleyball gedacht werden. Und nach ein paar klaren, aber ruhigen Worten in den Auszeiten konzentrierten sich die Damen wieder auf ihre bekannten Stärken und drehten den Rückstand schnell um und gewannen den 3. Satz mit 25:21.
Rückblickend betrachtet bleibt von diesem Spiel vor allem die tolle mannschaftlich Leistung und die grandiose Stimmung in der Halle hängen. Vor allem das sehr faire Verhalten der unterlegenen Mannschaft der Ruhrvolleys fiel positiv auf. Hätte man diese Stärken vermehrt auch schon während der Saison abgerufen wäre man sicher nicht in der Relegation gelandet. Für die nächste Saison ist das Ziel der frühzeitige und somit nicht so nervenaufreibende Klassenerhalt - auch im Sinne der Gesundheit der beiden Trainer…